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Jede Schwangerschaft stellt ein besonderes Ereignis dar und sollte möglichst unbeschwert verlaufen. Wir möchten durch unsere Tätigkeit als Zentrum für Pränatale Diagnostik dazu beitragen, viele unnötige Ängste abzubauen. Denken Sie daran, dass die Mehrheit (weit über 95 %) der Kinder gesund zur Welt kommen. Insbesondere der differenzierte Fehlbildungsausschluss und die fetale Echokardiographie im 2. Schwangerschaftsdrittel können viel dazu beitragen, den werdenden Eltern ein hohes Maß an Sicherheit zu geben.

Ultraschalluntersuchungen sind nach heutigem Wissenstand für Mutter und Kind absolut ungefährlich. Dies gilt auch für kombinierte Doppler- und Farbdoppleruntersuchungen bei Verwendung moderner Ultraschallgeräte und kurzen Untersuchungszeiten, was wiederum erfahrene Untersucher voraussetzt.

Allerdings gibt es trotz modernster Technik und erfahrenen Untersuchern objektive Grenzen hinsichtlich der Sicherheit der Diagnose. Die Aussagekraft jeder Art der Ultraschalluntersuchung kann eingeschränkt sein bei:

·       echoreichen Bauchdecken (z.B. Adipositas, Verwendung von Cremes, Öl oder Lotionen)

·       ungünstiger Lage des Kindes (insbesondere Ouerlage)

·       veränderter Fruchtwassermenge

·       Mehrlingen

·       zu hohem oder zu niedrigem Schwangerschaftsalter

·       übermäßigen Kindsbewegungen

Darüber hinaus gibt es angeborenen Erkrankungen die im Ultraschall grundsätzlich nicht sichtbar sind (z.B. Stoffwechselerkrankungen). Andere Erkrankungen fallen nur bei einigen Betroffenen im Ultraschall auf (z.B. Down-Syndrom). Auch sind im Verlauf der Schwangerschaft Veränderungen möglich, die zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht vorhersehbar sind (z.B. Folgen von Infektionen).

Ein Teil dieser "Lücken" lässt sich durch zusätzliche Untersuchungen (z.B. invasive Diagnostik, Blutuntersuchungen) schließen, wenn entsprechende Anhaltspunkte bestehen oder dies im Rahmen von IGeL-Leistungen gewünscht wird, ein kleiner Anteil entzieht sich jedoch jeglicher Möglichkeit der vorgeburtlichen Diagnostik.

Daher kann eine Ultraschalluntersuchung nie eine 100%ige Garantie für die Gesundheit des Kindes geben, gleichwohl die Wahrscheinlichkeit, ein gesundes Kind zu bekommen, nach einem unauffälligen Ultraschallbefund bei über 95% liegt.