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Häufig gestellte Fragen

PILLE UND ZWISCHENBLUTUNG

In einem normalen Zyklus bereitet sich die Gebärmutter auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) wächst, um eine möglicherweise befruchtete Eizelle aufzunehmen und einzubetten. Kommt es nach dem Eisprung zu keiner Befruchtung, wird diese nicht benötigte Schleimhaut abgestoßen. Im nächsten Zyklus bereitet sich der Körper wieder auf eine Schwangerschaft vor. Da die Schleimhaut stark durchblutet ist, kommt es zur Blutung bei der Abstoßung.

Das ist von Frau zu Frau unterschiedlich, durchschnittlich zwischen 5 und 7 Tagen.

Das ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Im Normalfall dauert ein Zyklus zwischen 24 und 32 Tagen.

 

Auf Grund von Stress, starken körperlichen Anstrengungen und psychischen Problemen kann eine Periode schon mal länger dauern. Sollte die Blutung aber nach 2-3 Wochen immer noch anhalten, sollte man den Arzt aufsuchen. 

Eine überfällige Regel kann mehrere Ursachen haben, nicht immer muss das etwas Ernstes oder eine Schwangerschaft bedeuten. Stress, starke körperliche Anstrengungen und psychische Probleme können ebenfalls zu einer Verschiebung der Regel führen. Befürchtet man, dass eine Schwangerschaft eingetreten ist, hilft auch ein Schwangerschaftstest, der aber nicht immer zuverlässig ist. Dauert die Überfälligkeit länger (3-4 Wochen) oder sollte die nachfolgende Periode auch ausbleiben, sollte man den Frauenarzt aufsuchen.

 

Meist helfen ein warmes Bad und eine Wärmflasche. In der Apotheke kann man Mittel erwerben, die den Regelschmerz lindern, wie z. B. Ibuprofen 400 und Magnesium. Wird es zu schlimm oder steigert sich der Schmerz von Periode zu Periode, dann sollte man mit dem Frauenarzt darüber sprechen. 

Die Pille verhindert in der Regel einen Eisprung, die Beweglichkeit der Eileiter wird reduziert, die Schleimhaut der Gebärmutter wird nur wenig aufgebaut und der Schleimpfropf im Bereich des Gebärmuttermundes bleibt zäh. Diese vier Faktoren sind die Hauptfunktion der Pille, weshalb sie bei korrekter Einnahme eine hohe Sicherheit bietet.

Die Einnahme der allerersten Pille beginnt mit dem ersten Tag der Blutung. Nach dem Ende der Packung setzt eine 7-tägige Pause ein, in der es zu der sog. Abbruchblutung kommt. Nach 7 Tagen wird die nächste Pillenpackung angefangen. Der Schwangerschaftsschutz ist in dieser Pause trotzdem gegeben.

 

Die meisten Pillen haben eine Kulanzzeit von meist 12 Stunden (Pillenpackung beachten). Nimmt man innerhalb dieser Kulanzzeit die Pille, bleibt der Schutz erhalten und die nächste wird wieder zur gewohnten Zeit eingenommen. Ist man außerhalb dieser Zeit, nimmt man die Pille weiter, aber der Schutz ist nicht mehr gegeben und man muss zusätzlich verhüten (Kondome). Nach dem nächsten Zyklus ist man dann wieder geschützt.
In allen anderen Ausnahmen sollte der Arzt befragt werden.

 

Wenn die Blutung stärker wird oder länger anhält, sollte der Arzt angerufen werden. Kurzzeitige Zwischenblutungen bei Pilleneinnahme sind möglich, vor allem wenn mit einer neuen Pille begonnen wird oder Stressfaktoren wie Krankheit, zusätzliche andere Medikamente oder psychische Belastungen dazukommen.

 

Hat man sich innerhalb von 4 Stunden nach Pilleneinnahme übergeben oder Durchfall bekommen, ist der Schutz nicht mehr gewährleistet. Deshalb sollte man in dem Fall die nächste Pille aus der Packung einnehmen, um den Schutz wieder herzustellen. (Packungsbeilage beachten)

 

Die Wirkung der Pille kann durch Antibiotika abgeschwächt werden, es sollte zusätzlich verhütet werden (Kondome). Im Zweifel auf die Packungsbeilage schauen oder den Frauenarzt kontaktieren.

TERMINVEREINBARUNG UND WARTEZEIT IN DER PRAXIS

Das hängt natürlich auch von Ihrer Flexibilität ab. Für Vorsorgetermine sind ca. 4-6 Wochen sinnvoll, außerdem vergeben wir jeden Tag sogenannte “Notfalltermine” bei akuten Beschwerden. Falls möglich, rufen Sie bitte in einem solchen Fall gleich morgens früh, am besten direkt ab 8:00 Uhr an, damit wir Sie einplanen können.

Wir arbeiten in unserer Praxis nach dem Bestellsystem, um Wartezeiten zu vermeiden. Allerdings sind wir deshalb auch auf eine zuverlässige Kooperation unserer Patientinnen angewiesen und wünschen uns, dass Sie Ihre Termine pünktlich wahrnehmen bzw. Termine, die Sie nicht wahrnehmen können, rechtzeitig absagen.

Notfälle werden selbstverständlich immer berücksichtigt, aber es empfiehlt sich, auch bei vermeintlich dringenden Problemen kurz anzurufen, denn erfahrungsgemäß lässt sich manches bereits am Telefon klären.

In aller Regel bemühen wir uns sehr, die Wartezeiten kurz zu halten, aber es kann durch unvorhergesehene Notfälle doch passieren, dass Sie einmal länger warten müssen. Dies ist im medizinischen Bereich nie ganz zu vermeiden. Denken Sie daran, dass auch Sie einmal die Patientin sein könnten, die dringend kommen muss, und dass andere dann warten müssen.

Ja, in Ihrem und unserem Interesse hat jede Ärztin ihre festen Patientinnen, Sie haben also immer eine konstante Ansprechpartnerin. Sollte jedoch in Fortbildungs- oder Urlaubszeiten ein Notfall auftreten, können Sie von einer Kollegin vertretungsweise behandelt werden.

Bitte bringen Sie Ihre Versichertenkarte oder Überweisung mit sowie alle Unterlagen früherer Operationen. Ferner Laborwerte, Medikamente, Mutterpass, Allergiepass, Impfpass, Zykluskalender etc. Dies erleichtert uns und Ihnen die Beratung.

Wir fragen Sie routinemäßig entweder nach der allerersten Periode als Mädchen, Schwangerschaften, Operationen sowie dem Zeitpunkt der letzten Monatsblutung, oder dem errechneten Entbindungstermin, so dass Sie sich diese Dinge möglichst schon vorher überlegen können.

Machen Sie sich vielleicht auch eine Liste mit Stichpunkten, was Sie ansprechen möchten. Waschen Sie sich wie üblich mit Wasser oder einer milden Lotion, entfernen Sie den Tampon. Salben und Scheidenzäpfchen möglichst am Vorabend nicht mehr einführen, es erschwert oft eine genaue Diagnose.

Ziehen Sie möglichst bequeme Kleidung an, vielleicht ein langes T-Shirt, damit Sie sich auch ohne Slip nicht so nackt fühlen.

Selbstverständlich können Sie sich von Ihrem Partner, Ihrer Freundin, Mutter oder sonstigen Vertrauenspersonen begleiten lassen. Während der Schwangerschaft z. B. sind die werdenden Väter häufig dabei, ebenso bringen gerade junge Mädchen insbesondere beim ersten Besuch gerne jemanden mit. Bei Mädchen unter 16 Jahren ist eine zumindest im Wartezimmer anwesende Erziehungsberechtigte oft auch notwendig (Abklärung von familiären Erkrankungen, Einverständnis bei Pillenverordnung und Impfungen).

Infektionsdiagnostik oder z. B. Ultraschalluntersuchungen sind meist auch während der Blutung möglich. Bei starken Blutungen, z. B. am Beginn der Monatsblutung, ist aber in aller Regel die Krebsfrüherkennungsuntersuchung und der dafür notwendige Muttermundabstrich nicht möglich. Dann bitten wir Sie, den Termin rechtzeitig abzusagen und auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Standort Nürnberg

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Di 09:00 - 16:00 Uhr
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DR. MED. MICHAEL SCHÄLIKE | DR. MED. HEIKE NELLE
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