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Vorsorge

EINFÜHLSAM UND VERTRAUENSVOLL FÜR SIE DA

 

 

Nicht jede Frau hat einen regelmäßigen Zyklus, vor allem zu Beginn und am Ende der reproduktiven Phase häufen sich verkürzte und verlängerte Zyklen. Zyklusstörungen sind Zeichen einer Störung in einem komplexen System, das durch verschiedene Störungen im weiblichen hormonellen System, aber auch durch andere Stoffwechselveränderungen im Körper und durch äußere Umwelteinflüsse (körperliche und psychisch-soziale Belastungen) stark beeinflusst wird. Zyklusbeschwerden können nur gering ausgeprägt, aber auch sehr belastend sein und die Lebensqualität der betroffenen Frau stark beeinträchtigen.

Neben der Erhebung einer ausführlichen Zyklusanamnese, steht die gynäkologische Abklärung organischer Ursachen (vaginale gynäkologische Spiegeleinstellung und Ultraschalluntersuchung) sowie die laborchemische Untersuchung hormonell verursachter Blutungsstörungen im Vordergrund, die uns wichtige Hinweise für mögliche Therapieansätze (z. B. Zyklusregulierung durch pflanzliche Präparate, Änderung der Lebensführung, hormonelle Therapie, Notwendigkeit eines operativen Vorgehens bei Nachweis einer organischen Ursache) liefern.

Das gesetzliche Früherkennungsprogramm für gynäkologische Erkrankungen bietet die Möglichkeit, durch die gynäkologische Untersuchung weibliche Krebserkrankungen – insbesondere Gebärmutterhals- und Brustkrebs als zwei der häufigsten Krebsarten der Frauen – schon in einem Frühstadium oder bereits deren Vorstufen zu erkennen, wodurch Therapie und Heilungschancen der Erkrankungen erheblich verbessert werden können.

Die jährliche gynäkologische Krebsfrüherkennung umfasst:

  • Ab dem 20. Lebensjahr die Spiegeleinstellung des Muttermundes mit Entnahme und Fixierung von Zellmaterial von der Muttermundsoberfläche und aus dem Muttermundskanal (Pap-Abstrich) sowie die bimanuelle gynäkologische Untersuchung der inneren Geschlechtsorgane.
  • Von Beginn des 30. Lebensjahres die Abtastung des Drüsengewebes der Brust und der Lymphknoten in den Achselhöhlen, am Schlüssel- und Brustbein mit Beurteilung der Form und Größe der Brust und der Brustwarzen.
  • Ab dem 50. Lebensjahr wird das gynäkologische Früherkennungsprogramm für Brustkrebs um ein organisiertes Mammografie-Screening erweitert, dessen Teilnahme alle 2 Jahre bis zum 70. Lebensjahr empfohlen wird.
  • Ab dem 50. Lebensjahr wird die Krebsvorsorgeuntersuchung um die

digital-rektale Untersuchung sowie um einen Schnelltest auf verstecktes Blut im Stuhl zur Darmkrebsfrüherkennung ergänzt.

Die gynäkologische Ultraschalldiagnostik als mögliche Zusatzuntersuchung zur Ergänzung der gesetzlich vorgesehenen Krebsfrüherkennung gewährleistet Ihnen eine noch höhere Sicherheit bezüglich der gynäkologischen Krebsfrüherkennung. Wir beraten Sie diesbezüglich sehr gerne.

Zur Ergänzung des bestehenden Krebsfrüherkennungsprogrammes besteht die Möglichkeit der Durchführung eines vaginalen Ultraschalls. Der vaginale Ultraschall dient der Erkennung und Beurteilung von Zysten an den Eierstöcken sowie von gut- und bösartigen Veränderungen an Eierstöcken und Gebärmutter. So können gerade Frühstadien von bösartigen Erkrankungen an Eierstöcken oder Gebärmutter, die zu diesem Zeitpunkt zumeist nicht tastbar sind und klinisch häufig auch keine Beschwerden verursachen, zu einem frühen Zeitpunkt detektiert und eine notwendige Therapie eingeleitet werden.

Brustkrebs gilt als die häufigste Krebserkrankung der Frau. Derzeit erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Ergänzend zur Tastuntersuchung und Mammographie, kann der Brustultraschall wertvolle Zusatzinformationen liefern. Der Brustultraschall bietet die Möglichkeit, auch nicht tastbare, jedoch gesundheitsrelevante krankhafte Veränderungen zu erkennen. Des Weiteren kann die Mammasonographie bei verdächtigem Tast- oder Mammographie-Befund zur Differenzierung zwischen einer unauffälligen, flüssigkeitsgefüllten Zyste oder einem auffälligen Gewebeknoten dienen und ist in gewissen Altersgruppen – junge Frauen vor den Wechseljahren mit bindegewebsreichen Brustdrüsen – in der Aussagekraft der Mammographie überlegen. 

Von Beginn des 50. Lebensjahres an wird die gynäkologische Krebsvorsorge um die digitale Untersuchung des Enddarmes und um die Untersuchung des Stuhls auf verstecktes Blut ergänzt. Ab dem 55. Lebensjahr wird die Durchführung einer Darmspiegelung (Koloskopie) als zuverlässigste Methode der Früherkennung von Dickdarmkrebs empfohlen (Wiederholungskoloskopie nach 10 Jahren bei unauffälligem Befund).

Humane Papillomaviren (HPV) sind Viren, die weit verbreitet sind und durch Haut- und Schleimhautkontakt übertragen werden. Etwa 30 HPV-Typen werden ausschließlich durch direkten Genitalkontakt übertragen. Bestimmte Typen der Papillomaviren, sog. Hochrisiko (high-risk) -Typen, spielen bei einer anhaltenden Infektion eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Gebärmutterhals- und Scheidenkrebses, aber auch bei bösartigen Erkrankungen der Schamlippen, des Afters und des Penis.

Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt deshalb die Impfung aller Mädchen mit einem empfohlenen Impfalter von 9 bis 14 Jahren vor Aufnahme der sexuellen Aktivität, da die Impfung am effektivsten ist, wenn es noch nicht zu einer Infektion mit HPV gekommen ist sowie die Immunantwort des Körpers auf die Impfung mit zunehmendem Alter sinkt.

Im Alter von 9 bis 14 Jahren kann die HPV-Impfung in einem 2-Dosen-Schema verabreicht werden. Ab dem 15. Lebensjahr ist eine Impfserie von 3 Impfstoffdosen notwendig.

Bislang verfügbare Impfstoffe sind der bivalente HPV-Impfstoffe (Cervarix), der quadrivalente HPV-Impfstoff (Gardasil) und der nonavalente HPV-Impfstoff (Gardasil 9), der seit 2016 zugelassen ist und vor 9 der HPV-high-risk-Typen schützt.

Obwohl der optimale Zeitpunkt für eine Grundimmunisierung für HPV vor dem Beginn der sexuellen Aktivität liegt, können je nach individueller Lebensführung sowie vorliegenden Risikofaktoren auch Frauen nach dem 18. Lebensjahr von einer Impfung profitieren. Wir beraten Sie diesbezüglich sehr gerne.

Im Rahmen der Krebsfrüherkennung bieten wir auch die Testung auf HPV an. Bei 99 % aller Gebärmutterhalskrebserkrankungen können HPV (vom high-risk-Typ) nachgewiesen werden. Allerdings zeigen die meisten HPV-Infektionen eine spontane Regression innerhalb von 1 bis 2 Jahren. Falls der Nachweis eines Hochrisiko-HPV bei Ihnen erfolgen sollte, muss das kein Grund zur Beunruhigung sein. Vielmehr liefert uns der Nachweis wertvolle Hinweise für weitere Vorgehensweisen mit einer für Sie bestmöglichen Krebsfrüherkennung. 

 

 

 

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